Was wir tun können

Unterstützungsarbeit – auf Augenhöhe mit Geflüchteten?! 

IQ Netzwerk Baden-Württemberg und Netzwerk Rassismuskritische Migrationspädagogik Baden-Württemberg haben bereits 2016 ein „Reflexionsvideo“ veröffentlicht, das die Herausforderungen der Flüchtlingsarbeit veranschaulicht. Enttäuschungen und Frustrationen können auf beiden Seiten entstehen. Wie kommt das, und wie können wir etwas verbessern? Denkanstöße hierzu bietet dieses gut gemachte Video. 

 

Danke für die zahlreiche Unterstützung aus der Nachbarschaft!

Kleidung, Bücher und Spiele werden nicht gebraucht!

Seit Fertigstellung der Unterkunft Dürener Straße mehren sich die Angebote von Lindenthaler.innen, die die neuen Nachbarn gerne irgendwie unterstützen wollen – mit Zeit oder mit Sachspenden. Vielen Dank dafür!

Einige bieten Kleidung für groß und klein an. Von der Heimleitung haben wir allerdings erfahren, dass Schuhe, Kleidung und andere Textilien nicht gebraucht werden. Wir bitten um Verständnis.

Tipp: Kleidung kann in Kleiderkammern abgegeben werden, z.B. beim Roten Kreuz in der Oskar-Jäger-Str. 40.

Auch Bücher und Spielsachen häufen sich im kleinen Lagerraum, ohne Abnehmer zu finden. Zum Teil sind sie auch nicht im guten Zustand. 

Wer Hilfe anbieten oder besondere Sachen spenden möchte, kann uns gerne eine Mail mit Beschreibung der Art von Hilfe und der zu spendenden Dinge (gerne mit Foto) schicken. Etwa alle zwei Wochen werden die Angebote mit den Bedarfen in der Unterkunft abgeglichen.

(Stand: 25.07.2020 / aktualisiert am 12.10.2020)


PC-Hardware gesucht – vor allem für Kinder zu Hause!

Wer kann einen Laptop, ein Notebook, PC oder Tablet entbehren? Und/oder ein Headset für Fern-Unterricht oder einen Drucker?
Die Geräte sollten funktionstüchtig sein und die privaten Dateien möglichst gelöscht sein. NIL kümmert sich zudem um die professionelle Neuinstallation von Windows 10. Damit ist auch gewährleistet, dass alle „Spuren“ des Vorbesitzers überschrieben sind.

Oder möchten Sie einer Familie helfen, einen Antrag auf Kostenübernahme eines Laptops, Drucker und Headset für Schulunterricht  zu stellen? Der Verein Tacheles e.V. hat die Kampagne „Schulcomputer sofort!“ gestartet und gibt Hilfestellungen.

Gerne melden bei: info@netzwerk-integration-lindenthal.de .
Danke!   (29.04.2020)


Ausnahmesituation

Am 20. April haben einige Geschäfte zum Glück wieder öffnen dürfen, aber strenge Hygienevorschriften gelten weiterhin und sicher noch längere Zeit. Nur bestimmte schulpflichtige Kinder können bald wieder in die Schule gehen. Die Kitas bleiben noch geschlossen. Viele Arbeitnehmer fürchten, ihre Arbeit zu verlieren. Normalität ist das noch lange nicht!
Wie kommen die geflüchteten Menschen damit zurecht? Welche besonderen Probleme entstehen derzeit? Klappt es mit dem elektronischen Lernen zu Hause? Fällt das Einkommen weg?
Kontaktieren Sie uns, wenn Sie als Geflüchteter selber Schwierigkeiten haben oder Sie jemanden kennen, der Schwierigkeiten hat. Wir versuchen, Hilfe zu vermitteln!

(20.04.2020)


Wohnmöglichkeiten gesucht!

Außer der Unterkunft Dürener Straße gibt es im Stadtbezirk Lindenthal noch ein Wohnheim, das NIL seit 2016 unterstützt: es befindet sich in Marsdorf auf der Heinrich-Herrmann-Gossen-Straße. Dort wohnen zurzeit (Mai 2020) ca. 150 Männer, die aus Syrien, Irak, Afghanistan und vielen weiteren Nationen stammen. Die andere Unterkunft in der Max-Planck-Straße ist im Juni 2020 geschlossen werden. Die Anstrengungen beziehen sich verstärkt auf das Finden von neuen Wohnmöglichkeiten. Einige Glückliche konnten inzwischen in eigene Wohnungen einziehen. Dennoch ist der Wohnbedarf noch groß. Daher:

Wer eine Wohnung oder auch eine Mitwohngelegenheit (WG o.ä.) anzubieten hat, melde sich gerne bei uns . Danke!

(20.07.2020)


Allmählich hineinwachsen

Geflüchtete wünschen sich Kontakte zu Deutschen, sie benötigen Hilfe beim Erlernen der deutschen Sprache; viele sprechen schon ganz gut, aber ihnen fehlt die Übung – warum nicht mal zusammen einen Kaffee trinken oder spazieren gehen? Geflüchtete suchen Jobs, eine Ausbildung, eine Arbeit, eine Wohnung. Sie wünschen sich Hilfe beim Schreiben von Lebenslauf und Bewerbung. Oder auch mal eine Begleitung beim Besuch des Jobcenters, des Ausländer- oder Sozialamtes oder eines Arztes. Oder sie wundern sich, dass die Schule ihres Kindes zum Elternabend einlädt. Sich im Dschungel unserer Gesellschaft zurechtzufinden – das ist nicht einfach. Hilfe tut Not und ist möglich.

Kein Flüchtlingshelfer muss sich alles zutrauen: jeder neue ehrenamtliche Helfer kann auf unsere Netzwerk-Erfahrungen zurückgreifen. Wir stehen mit Rat und Tat zur Verfügung. Aus eigener Erfahrung wissen wir: sie tut nicht nur den Geflüchteten gut, sondern auch den Helfern. Wichtig ist die Grundeinstellung: respektvoller Umgang miteinander!

Möchten Sie mitmachen? Schreiben Sie uns

 


Möchten auch Sie mitmachen?

Jeder ist willkommen, gerne auch jüngere Mitstreiter, die mit gleichaltrigen Flüchtlingen in Kontakt treten. Wenn Sie also Lust haben, in einem der folgenden Bereiche mitzuhelfen, melden Sie sich gerne bei uns per e-Mail.

  • Persönliches / Elementares
    • Unterstützung bei der Wohnungssuche
    • Wohnraum anbieten
    • Deutsch-Unterricht bzw. Sprachförderung
    • Übersetzen / Dolmetschen
    • Patenschaft
  • Privates
    • Aktivitäten zum Austausch und zur Begegnung
    • Freizeitangebote anbieten oder organisieren
    • Betreuung von Kindern und Familien
  • Beruf
    • Unterstützung beim Weg in die Arbeitswelt:
      Ausbildung/Studium, Praktikum, Arbeitsstelle
  • Behörden
    • Begleitung bei Behördengängen (z.B. JobCenter)
    • behördliche Schreiben erklären, ggfs. beantworten
    • anwaltliche Unterstützung
  • Gesundheit
    • Arzttermine vereinbaren
    • Begleitung bei Arztbesuchen
    • Medizinische, psychologische/therapeutische Unterstützung

Welche eigenen Ideen und Möglichkeiten haben Sie?

Wenn Sie sich außerhalb des Stadtteils im Bereich der Flüchtlingshilfe engagieren möchten, finden Sie ausführliche Informationen zum Thema Flüchtlingshilfe in Köln auf der Seite der AWO oder bei Wiku-Köln .