Worum es geht

NIL unterstützt seit 2015 die beiden Wohnheime in Marsdorf (Max-Planck-Straße und Heinrich-Herrmann-Gossen-Str.). Dort wohnen zur Zeit ca. 150 Männer, die aus Syrien, Irak, Afghanistan und vielen weiteren Nationen stammen. Die Unterkunft in der Max-Planck-Straße wird im Sommer 2020 geschlossen. Daher richten sich die Anstrengungen derzeit verstärkt auf die Suche von neuen Wohnmöglichkeiten.

Wer eine Wohnung oder auch eine Mitwohngelegenheit anzubieten hat, melde sich gerne bei uns . Danke!

Im Frühjahr 2020 (wegen der Corona-Epidemie wurde der Einzug allerdings auf unbestimmte Zeit verschoben) ziehen ca. 50 Personen in die neue Unterkunft Dürener Str. 283 ein. Betreut wird sie vom Diakonischen Werk. NIL möchte auch diese neuen Nachbarn willkommen heißen und seine Unterstützung anbieten, damit sie sich in Lindenthal gut integrieren können.

Geflüchtete wünschen sich Kontakte zu Deutschen, sie benötigen Hilfe beim Erlernen der deutschen Sprache; viele sprechen schon ganz gut, aber ihnen fehlt die Übung – warum nicht mal zusammen einen Kaffee trinken oder spazieren gehen? Geflüchtete suchen Jobs, eine Ausbildung, eine Arbeit, eine Wohnung. Sie wünschen sich Hilfe beim Schreiben von Lebenslauf und Bewerbung. Oder auch mal eine Begleitung beim Besuch des Jobcenters, des Ausländer- oder Sozialamtes oder eines Arztes. Oder sie wundern sich, dass die Schule ihres Kindes zum Elternabend einlädt. Sich im Dschungel unserer Gesellschaft zurechtzufinden – das ist nicht einfach. Hilfe tut Not und ist möglich.

Kein Flüchtlingshelfer muss sich alles zutrauen: jeder neue ehrenamtliche Helfer kann auf unsere Netzwerk-Erfahrungen zurückgreifen. Wir stehen mit Rat und Tat zur Verfügung. Aus eigener Erfahrung wissen wir: sie tut nicht nur den Geflüchteten gut, sondern auch den Helfern.

Möchten Sie mitmachen? Schreiben Sie uns