Was kommt

Der Vorderseite der neuen Unterkunft in Lindenthal kurz vor Fertigstellung. Feb. 2020

Endlich: die Unterkünfte können bald bezogen werden!

Nach langem Warten und einigen Verzögerungen ist die Flüchtlingsunterkunft in der Dürener Strasse 283 so gut wie fertig gestellt. Träger wird das Diakonische Werk. Am Dienstag, den 31. März, 16h-18h, gibt es für Interessenten die Möglichkeit, sich die Wohnungen anzuschauen. Alle Lindenthaler sind willkommen. NIL wird natürlich auch dabei sein. Da unsere neuen Nachbarn sicher Unterstützung brauchen werden, könnten am 31. März Kontakte mit denen geknüpft werden, die sich engagieren möchten. Kommen Sie zahlreich!

10.02.2020


 

 

 

Geplant ist eine Flüchtlingsunterbringung in Köln-Lindenthal für mehrere Jahre. Entgegen der ursprünglichen Prognose, dass bereits 2015 mit dem Bau der Unterbringung begonnen werden sollte, kam es seitens der Stadt Köln zu einer Verzögerung des Bauvorhabens. Im Rahmen des Flüchtlingsgipfels am 2.2.2017 im Kölner Rathaus wurde vom Leiter des Amts für Wohnungswesen, Herr Josef Ludwig, bestätigt, dass ein Flüchtlingsheim für immerhin 22 Personen noch im Jahr 2017 fertiggestellt wird. Dies entspricht einem Anteil von ca. 0,07% der Einwohnerzahl des Stadtteils Lindenthal. Aufgrund von umwelt- und baurechtlichen Vorgaben wird die Unterkunft gemäß Ratsinformation nicht wie geplant 2-geschossig, sondern nur 1-geschossig gebaut.

Anfang März 2017 hat Oberbürgermeisterin Henriette Reker dann entschieden, dass die geplante Flüchtlingsunterkunft an der Dürener Straße in Köln-Lindenthal unter der Ausnutzung aller baulichen Möglichkeiten, die das Grundstück bietet, nicht nur 22, sondern wie zu Beginn der Planungen vorgesehen, 60 geflüchtete Menschen eine Unterkunft finden sollen.

Hier die Presse-Info der Stadt Köln vom 7.3.2017 =

Presseinfo_Dürener Straße_07032017

Die Betreuung der Unterbringung erfolgt über einen sozialen Träger, der in einem Ausschreibungsverfahren von der Stadt Köln ernannt wird. Andere Flüchtlingsheime werden z.B. von SKM, Caritas oder DRK betreut.

Die Menschen, die dort leben, haben sich in der Regel von Heimat und Familie trennen müssen und schauen in eine ungewisse Zukunft. Sie leben mit einem Minimum an Habseligkeiten unter anderen Menschen mit ähnlichem Schicksal, die ihnen aber aufgrund ihrer unterschiedlichen Kulturkreise fremd sind. Ihre Möglichkeiten, an unserem Alltagsleben teilzunehmen, sind sehr eingeschränkt. Gerade deshalb ist es unsere Pflicht, diesen Menschen zu helfen, ihnen mit Respekt und Freundlichkeit zu begegnen und sie in unseren Alltag zu integrieren.

Wir nehmen diese Herausforderung an, damit aus Flüchtlingen Nachbarn werden! Auch für uns Lindenthaler Bürger ist die Situation etwas Neues. An der Verpflichtung, die mittellosen Menschen humanitär zu unterstützen, ändert dies jedoch nichts.