Unterstützer für AG Wohnen gesucht

Auf dem Aktiventreffen Mitte Januar im großen Saal der Matthäuskirche ist vorgeschlagen worden, eine AG Wohnen zu gründen.

In der Tat: Dieses Thema gewinnt zunehmend an Bedeutung. Viele Flüchtlinge suchen für sich allein oder für sich und ihre Familie eine Wohnung. Einmal abgesehen davon, dass in Köln Wohnungen fehlen und auch Deutschsprachige nur schwer eine finden: Für Flüchtlinge ist die Suche noch schwieriger. Weil ihnen Sprachkenntnisse fehlen; weil sie für den Vermieter viele Papiere beischaffen müssen und ebenso viele fürs Jobcenter/Sozialamt, das wiederum Anträge auf Übernahme der Kaution und der Miete sowie Zuschüsse zur Erstausstattung und Renovierung bewilligen muss.

Hier könnten Ehrenamtliche wertvolle Lotsendienste leisten.

Wertvoll deshalb, weil viele der 13 000 Flüchtlinge in Köln schon zu lange in Notunterkünften leben, zum Beispiel in Turnhallen, ohne Privatsphäre.

Neben Sprachkenntnissen sowie Ausbildung oder Arbeit ist eine Wohnung das wichtigste, was Geflüchtete brauchen. Sie dabei zu unterstützen kann schwierig sein. Aber wer schon mal die Freude in den Gesichtern von Geflüchteten gesehen hat, die nach Krieg, Flucht und einem Leben in Notunterkünften wieder eine eigene Wohnungen haben, der sagt: Es lohnt sich!

Haben Sie Interesse, bei uns mitzuwirken?

Dann freuen wir uns über Ihre Nachricht an Norbert Hüsson: norbert.huesson@t-online.de
Herr Hüsson wird die AG Wohnen nicht leiten, sondern diejenigen, die sich für diese Arbeit interessierten, miteinander bekannt machen….vernetzen also.